Die E 17 123 in H0
Die E 17 wurden in den Jahren 1928 und 1929 in der Stückzahl von 38 Exemplaren gebaut und waren als Zugpferde für den mittelschweren Schnellzugdienst vorgesehen. Sie wurden auf die drei Regionen München, Leipzig und das schlesische Netz verteilt.
Nach dem 2. Weltkrieg verblieben 4 Lokomotiven dieser Baureihe (E 17 10, 101; 123; 124) in der sowjetischen Besatzungszone, wobei die E 17 10 schlussendlich in Warschau endete. Die E 17 101; 123 und 124 standen, nach einem Umweg der 123 und 124 über die Sowjetunion als Reparationsleitung, wieder der DR zu Verfügung. Anfang der 1950er Jahre wurden die E 17 123 und 124 in Dessau wieder aufgearbeitet und von Leipzig aus eingesetzt. Bei der Aufarbeitung kam es in Dessau zu einem Tausch der Betriebsnummern! Die E 17 101 blieb als Ersatzteilspender in Dessau.
Die nun als E 17 123 bezeichnete Maschine, hatte im Jahr 1960 einen schweren Unfall und wurde abgestellt. Die vorhandene E 17 101 wurde anschließend wegen akutem Lokmangel mit Teilen der E 17 123 wieder aufgebaut und als E 17 123 in dritter Nummernbesetzung wieder in Dienst gestellt. Die beiden E 17 wurde im Jahr 1968 endgültig ausgemustert.
Das neue PIKO Modell bildet den Zustand der E 17 123 (vormals E 17 124) im Jahr 1958 nach und berücksichtigt dabei alle relevanten DR-typischen Änderungen. Die Formvariante besitzt unter anderem die typischen DRG-Laternen, separat angesetzte Steckdosen und Schmierstoffbehälter und Rillenisolatoren. Auch die für die DR typischen Scheibenwischer und SIFA-Leitungen wurden umgesetzt.
Das Modell erscheint in den Versionen:
- 2-Leiter Gleichstrom analog (Art. 21782)
- 2-Leiter Gleichstrom digital "Train Sound" (Art. 21783)
- 3-Leiter Wechselstrom digital "Train Sound"